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terça-feira, 31 de março de 2009

1042 GEIST

Mittelalter

Der Philosoph und christliche Kirchenlehrer Augustinus unterscheidet im Übergang zwischen Spätantike und Frühmittelalter zwischen Geist (mens, animus) und Seele (anima). Er fasst den Geist als eine an der Vernunft teilhabende Substanz auf, die zur Leitung des Leibes bestimmt ist (“substantia quaedam rationis particeps regendo corpori accomodata“). Dem Geist kommen wesensmäßig Vernunft (ratio) und Einsicht (intelligentia) zu. Er wird durch die Laster (vitium) geschwächt und muss um seiner Leitungsaufgabe gerecht werden zu können, durch den Glauben (fides) gereinigt werden.

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